
Flotationsanlagen (DAF)
Flotationsanlagen (DAF) zur Abscheidung von Fetten, Ölen und Schwebstoffen aus Industrieabwasser – 2 bis 500 m³/h, Edelstahlausführung.
Technische Daten
| Durchsatz | 2 – 500 m³/h |
| AFS-Abscheidung | 85 – 99 % |
| Fettabscheidung (FOG) | 90 – 99 % |
| BSB-Reduktion (Vorbehandlung) | 40 – 70 % |
| Rezirkulationsverhältnis | 10 – 30 % des Zulaufs |
| Sättigungsdruck | 4 – 6 bar |
| Oberflächenbeschickung | 3 – 10 m³/m²/h |
| Chemikaliendosierung | Koagulations- + Flockungsmittel (optional integriert) |
| TS-Gehalt Flotatschlamm | 3 – 8 % (Lebensmittelindustrie) |
| Normen | CE · EN 858 · ATEX (optional) |
Merkmale
- Hohe Fettabscheidung (> 95 %), wie sie für Abwasser aus Lebensmittelindustrie, Molkereien und Schlachthöfen erforderlich ist
- Kompakte rechteckige Bauform mit energiesparender Rezirkulationspumpe
- Integrierte Koagulations- und Flockungskammer für optimale AFS-Abscheidung
- Automatischer Räumer zieht den Flotatschlamm kontinuierlich ab
- Ausführung in Edelstahl 1.4301/1.4404 (AISI 304/316L) für lebensmitteltaugliche Anwendungen
- Kombinierbar mit biologischer Reinigung zur vollständigen Einhaltung der Einleitgrenzwerte
Anwendungen
- Vorbehandlung von Abwasser der Lebensmittel- und Getränkeindustrie
- Molkereiabwasser
- Prozess- und Lagerstättenwasser aus Raffinerien und Petrochemie
- Schlachthöfe und Fleischverarbeitung
- Abwasser aus Papier- und Zellstofffabriken
- Kommunale Vorklärung
Produktübersicht
CM Aquatechnik liefert Druckentspannungsflotationsanlagen (DAF) zur Abscheidung von Fetten, Ölen und Schmierstoffen (FOG), Schwebstoffen und kolloidalen Stoffen aus Abwässern der Lebensmittelverarbeitung, von Raffinerien, Molkereien und der Industrie. Flotationsanlagen erzeugen mikroskopisch feine Luftblasen (20–100 µm), indem Luft unter Druck in einem Rezirkulationsstrom gelöst und anschließend im Flotationsbecken entspannt wird. Die Blasen tragen die Schwebstoffe an die Oberfläche, wo sie sich als eingedickter Flotatschlamm sammeln.
Häufige Fragen
Wie funktioniert eine Flotationsanlage (DAF)?
Ein Rezirkulationsstrom von 10–30 % des Zulaufs wird bei 4–6 bar mit Luft gesättigt und in das Flotationsbecken entspannt, wo mikroskopisch feine Blasen von 20–100 µm entstehen. Die Blasen lagern sich an Schwebstoffe sowie Fette, Öle und Schmierstoffe (FOG) an und tragen sie an die Oberfläche, wo ein automatischer Räumer den eingedickten Flotatschlamm abzieht.
Wie wird eine Flotationsanlage ausgelegt?
Die wichtigsten Auslegungsparameter sind der Volumenstrom, die Oberflächenbeschickung (typischerweise 3–10 m³/m²/h) sowie Art und Konzentration der Feststoffe und Fette im Abwasser. Unsere Anlagen decken Volumenströme von 2 bis 500 m³/h ab; Koagulations- und Flockungsmitteldosierung können integriert werden, wenn eine chemische Konditionierung für eine optimale Feststoffabscheidung erforderlich ist.
Aus welchen Werkstoffen bestehen Flotationsanlagen?
Flotationsanlagen sind in Edelstahl 1.4301/1.4404 (AISI 304/316L) für lebensmitteltaugliche Anwendungen erhältlich. Für Anwendungen wie Raffinerie- und Petrochemieabwasser sind optional ATEX-konforme Ausführungen verfügbar.
Welche Angaben benötigen Sie für ein Angebot?
Bitte nennen Sie uns den Volumenstrom (Mittel- und Spitzenwert), die Herkunft des Abwassers sowie die AFS-, Fett- und BSB-/CSB-Konzentrationen zusammen mit der geforderten Ablaufqualität. Hilfreich sind außerdem Angaben zum verfügbaren Platz, zum bevorzugten Werkstoff und dazu, ob der Flotation eine biologische Reinigung nachgeschaltet ist. Senden Sie uns Ihre Anforderungen und wir erstellen Ihnen innerhalb von 48 Stunden ein Angebot.
